Für wen ist diese Ausbildung?

 
 
 
 

Diese Ausbildung ist für all jene die bereits die Liebe für die Landwirtschaft entdeck haben und nun einen Inneren drang nach einem Lebenswandel verspüren. Sie ist für Quereinsteiger aber auch für jene die auf einem Hof aufgewachsen sind. Sie ist an keine bestimmte Altersgruppe gerichtet, aber erwartet dass eine gewisse Erwachsene Selbständigkeit bereits mitgebracht wird. 

Diese Ausbildung ist für all jene die merken dass sie mit dem Stadtleben nicht glücklich werden und ganz fest nach einem tieferen Sinn in Ihrem Leben suchen. Sie ist für all jene die diesen gewissen Drang verspüren und eine tiefe Zufriedenheit aus dieser unheimlich vielseitigen Arbeit "Landwirtschaft" schöpfen können.

Die bio-dynamische Ausbildung hat sich im letzten Jahr neu erfunden. Unter der Leitung von Martin Ott wanderte die Schule im Jahr 2013 an das Gut Rheinau im Kanton Zürich und hat nun ein ganz spannendes Jahr hinter sich. 

Zur Ausbildung anmelden kann sich jeder unter folgendem Link.

Und nun einige Erfahrungsberichte der Fachstudenten nach dem ersten Jahr in der Ausbildung:

"Der erste Tag"

Elias Schweiter, 26 Jahre alt, hat nach der Schule als Zahntechniker gearbeitet, dann eine Lehre als Landschaftsgärtner abgeschlossen. Er entschloss sich nach fast einem Jahr Praktikum die Ausbildung auf Gut Rheinau zu beginnen.

Ich liebe es bei einem neuen Projekt, dabei zu sein. Es ist wie ein weisses Blatt, alles ist möglich, keiner weiss wo es hin geht. Keiner der es einem beschreiben kann, was da passiert, wie es beginnt oder endet. Diese Spannung fesselte mich, die Ungewissheit, fasziniert und beängstigt zu gleich. Wie werden die Mitschüler sein? Was für eine Dynamik, entsteht in dieser neuen Klasse? Wer wird Unterrichten, wie sieht der Stundenplan konkret aus?

Beim ersten Treffen mit der Schulleitung, einigen Lehrkräfte und der Klasse, im ehemaligen Gasthaus zum Löwen, spürte man, dass diese Spannung alle gepackt hatte. Als ob hier etwas Grosses entsteht, etwas das noch lange nach uns sichtbar bleibt, der erste Strich auf dem vollkommen leeren Papier. Dieser Moment war, wie wenn der kleine Zehen ins Wasser eintaucht, und die Erwartungen noch gesteigert werden.

Im Schulzimmer herrschte eigentlich eine eisige Temperatur, in Wintermänteln sassen wir  alle da. Aufmerksam hörten wir einander in einer Runde zu und erstmals wurde auch viel und herzhaft gelacht. Die Stimmung entspannte sich nach und nach, doch die gute Laune blieb seit da erhalten.

Nun, nach einem Jahr, sehe ich doch schon eine feine Skizze, auf diesem weissen Blatt Papier, die sich immer deutlicher abhebt, welche einem die Richtung erahnen lässt. Doch ist noch nichts endgültig und so fest, wie eine Wegmarke auf der Strasse.

 

Ich mag dieses „Ganze“

Kay Ilona Pfister 24, hat nach der Matura als Velokurierin gearbeitet. Sie hat ihre Ausbildung in Steg auf der Hof Schürli begonnen.

Die Klasse, eine perfekte Komposition, von allem was dabei, Wohlfühlen, Auseinandersetzung, Austausch, voneinander lernen.

Die Ausbildung scheint mir massgeschneidert, ich werde mit Fakten gefüttert, bekomme Informationen, werde auf philosophischer Ebene angeregt und bin spirituell….(?)… herausgefordert in mich zu gehen und meine Beziehung zu Tieren und Pflanzen zu hinterfragen. Ich schätze den Wahrnehmungsuntericht sehr, da er mir einen wichtigen Rahmen liefert. Für mich ist es sehr wertvoll mit diesem Referenten zu arbeiten, seinen Gedanken zu begegnen. Ich finde es wichtig, dass es per Konzept, Raum für "nicht-mechanisches" "nicht-wissenschaftliches".. gibt.  (weiss nicht genau wie ich dies positiv ausdrücken soll ) Für mich persönlich wünschte ich mir mehr Wissenschaft, aber ich habe ja eine Bauernlehre und kein Studium der Chemie oder Biologie gewählt, das ja auch ganz bewusst. Von den Fachunterrichtslehrern und der Pflanzenfrau bin ich begeistert!

Das Essen ist der Hammer! ich fühle mich bei Martin und Hanna wie in (m)einem Hotel/Wohnzimmer.

Ich habe noch immer Mühe mich als Auszubildende in einer „anthroposophischen Ausbildung“ zu sehen. Ich mag aber die Ausbildung als Ganzes, sie passt gut zu mir.

 

"Anhängen,  Abhängen, Aufhängen"

Regina Tanner 28, Primarlehrerin, hat ihre biodynamische  Ausbildung in Adliswil auf dem Tüüfihof begonnen. 

Erstes Jahr meiner Ausbildung: Lange Tage, frische Luft, tiefer Schlaf

misten - anpacken – melken. In der Molkerei, auf dem Feld, im Stall.

Melkmaschine anhängen - Zetter abhängen - Quark aufhängen

Zufriedenheit, Naturverbundenheit, Dankbarkeit  --> Lebensqualität!

 

"Ohne Kühe geht’s für mich nicht mehr weiter"

Andy Tobler, 37 Familienvater mit drei Kinder, Bauernsohn, hat als Zimmermann und einiger Berufspraxis dann noch die höhere Fachschule für Holzbau soeben abgeschlossen und ist als Äpler dem Wesen der Kuh wieder begegnet, sie hat ihn seit her nicht mehr losgelassen. Nun hat er die biodynamische Ausbildung in Mammern auf dem Rollirain begonnen.

Ich bin mir sicher dass ich die richtige Ausbildung gewählt habe auch wenn es hart ist während der Ausbildung eine fünfköpfige Familie finanziell durchzubringen. Hatte noch nie so eine gute Klasse, die Zusammenarbeit macht Freude. Ein Leben ohne Kühe kann ich mir nicht mehr vorstellen. Habe noch nie so viel die Schuhe und Kleider gewechselt bevor ich in der Landwirtschaft tätig wurde.

 

Hatte Schwierigkeiten einen zweiten Hof zu finden.

Jonathan Dennert, 27 Bauernsohn und ausgebildeter Geometer hat seine Ausbildung in St Brais in Cesai 3 begonnen. Er wurde in seinem ersten Ausbildungsjahr Vater.

Nach dem ersten Jahr meiner Ausbildung fühle ich mich bestätigt in meiner Wahl der Landwirtschaft. Da ich eher aus einer praxisorientierten landwirtschaftlichen Vergangenheit komme, war ich überrascht über das viele detaillierte Fachwissen dass auf mich zukam. Dass Thema mit dem ich mich persönlich am meisten auseinandergesetzt habe ist die Standortmöglichkeiten und individuellen Bedingungen eines Bauernbetriebes. Jedoch auch die Frage, wie kann ich bei der alltäglichen Arbeit gewisse geistige Erkenntnisse einfliessen lassen und danach handeln ? In diesem ersten Jahr merkte ich, das die Hofsuche für mein zweites Jahr sehr zeitintensiv ist. Vor allem mit Familie sind die Möglichkeiten, bei denen beide Parteien, der Hof und meine kleine Familie zufrieden sind, extrem eingeschränkt. Leider musste ich dabei feststellen dass man auf vielen Höfen soziale Ermüdungserscheinungen hat. Die gute Gemeinschaft scheint, im Zeitalter der intensiven ICH Erfahrung, schwierig zu sein. (Nur durch eine enge brüderliche Vereinigung der inneren Selbste der Menschen kann die Herrschaft der Gerechtigkeit und Gleichheit eröffnet werden. Blavastky)

 

"Was, schon ein Jahr vorbei?!"

Gabriel Vanzella 28, hat nach seiner Berufsausbildung zum Landschaftsgärtner viele verschiedenen Tätigkeiten ausprobiert auch die ganze Welt, bereist und nun seine biodynamische Ausbildung im Eichholz in Kempten begonnen.

Was, schon ein Jahr vorbei?! Die Zeit auf dem Hof vergeht wie im Flug. Da ich noch ein weiteres Jahr auf dem Hof bleibe, erlebe ich nun die ersten Arbeiten die sich wiederholen. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass ich immer noch nicht alle Arbeiten die es zu tun gibt schon kenne und staune immer wieder von neuem, an was man alles denken muss.

Für mich war es ein Jahr voller Umbrüche. Die Landwirtschaft vertieft kennenlernen, ein neues Zuhause, neue Menschen und Tiere, einen neuen Rhythmus annehmen, aber auch ein Ablösen vom Alten. Als bisher stadtbezogener Mensch wurde mir umso mehr bewusst in was für einer Umwelt ich mich bewegte und bewege. Je länger ich hier auf dem Hof bin, umso mehr verbinde ich mich und werde immer mehr eins mit ihm. Es kommt mir vor als lebe ich in einer Blase oder im Mittelpunkt eines kleinen Kreises. Im Kreis drin erlebe alles sehr intensiv und was ausserhalb dieses Kreises ist wird mir immer unwichtiger. Die Schattenseite davon ist, dass ich diesen Kreis nicht mehr so einfach verlassen kann. Kein spontanes Feierabendgetränk an einem heissen Sommertag, spontan frei nehmen, Konzerte besuchen, Sport machen, alles Tätigkeiten die für mich vorher zum Leben dazugehörten werden nun zu Ausnahmen, die man dafür umso mehr geniesst.

Ich freue mich nun auf ein Jahr in dem ich Gelerntes anwenden kann, mich auf neue spannende Themen und Beobachtungen einlassen darf und immer mehr eintauchen kann in die Landwirtschaft.

Ich freue mich auch auf ein Jahr mit vielen interessanten Lektionen in der Schule. Das gerade Gelernte zu hinterfragen, zu diskutieren und aufzunehmen machen die jeweils dreiwöchigen Schulblöcke zu einer bereichernden, intensiven aber auch anstrengenden Zeit, aus der man mit vielen neuen Inputs und Fragen zurück auf den Hof geht. Der Löwen in Rheinau ist für mich auch ein Ort geworden, wo ich mich mit Freunden austauschen kann, die die gleichen Fragen in sich tragen, obwohl wir ein bunt zusammengewürfelter Haufen sind. Dadurch bekomme ich auch immer wieder neue Sichtweisen zu Fragen die mich beschäftigen, was ich sehr schätze.

Wir sind alle motiviert und planen schon die grosse (landwirtschaftliche) Revolution.

 

Eine Schule die mich der Erde öffnet.

Caroline Bachmann 47, ist als gelernte Möbelschreinerin seit Jahren mit eigenem Atelier und Kursleiterin unterwegs und selber als plastische Künstlerin tätig. Sie begann ihre biodynamische Ausbildung auf dem Siblinger Randen auf dem Randenhof.

Es ist für mich eine einmalige Schule, die mich ganz der Erde öffnet.

Es ist eine Lebensentwicklung – Landwirtschafts- Natur-Schule.

„Ein Gesamtprojekt“. In den 3x3 Wochen Schule im Winter kam uns ein dichtes Programm entgegen. Ein Gesamtprojekt in der Vorstellung eines Gemäldes.

Viel Stoff in den Ordner über die Landwirtschaft haben wir durch geackert und bekamen von den Lehrern viel erlebtes Wissen, sodass sich in kurzer Zeit viel Papier mit Notizen ansammelte.

Ja wirklich viel. Ein trockenes unentbehrliches Wissen in schwarz/weiss. Es gibt mir die Konturen um auf den Exkursionen das Wissen anwenden und anfassen zu können . Die Farben umhüllten das Ganze je nach Epoche, mit modellieren, malen, Eurythmie und Wahrnehmungsübungen. Der Rahmen des Gemäldes gab mir den Haupt Unterricht. Dieser ist auch je nach Epoche einem Thema unterstellt, wie Menschheitsentwicklung, Geologie, Embryologie und Biologie.

Das Gemälde braucht aber auch einen Raum und das gibt mir die Klasse und die Lehrer. Ich erlebte dabei die Farben, wie die Eurythmie als ein wunderbares Instrument. Jeder Schüler in seiner Eigenheit wahrzunehmen und als ein Puzzle Teil im Ganzen zu lieben. Der Raum gibt mir den Halt und die Geborgenheit in dieser Ausbildung in der ich reifen werde. Schon im ersten Jahr haben sich meine Aussichten verändert. Ich bin gespannt was alles noch passieren wird.

 

"Es geht mir einfach gut"

Christian Brugger 26, lernte Maschinenmechaniker und lebte in Süddeutschland. Da hörte er einen Vortrag über Landwirtschaft in Radolfzell, er entschied sich darauf für einen Neuorientierung, die eigentlich schon lange in ihm schlummerte, er begann die biodynamische Ausbildung auf dem Loorenhof in Wernetshausen.

Ich hatte jetzt gerade meinen letzten Arbeitstag auf meinem ersten Lehrbetrieb, somit ist schon mein erstes Lehrjahr vorbei. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass schon das erste Jahr vorbei ist. Meine Erwartungen in diesem Jahr wurden alle übertroffen egal ob in der Schule oder bei der Arbeit. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe diese Ausbildung anzufangen, es geht mir einfach gut.

 

"Mein Boden hat sich verwandelt"

Thomas Rippel 26, hat nach seiner Matura Wirtschaft studiert in Amerika und China. Nach einer Lebensmittelvergiftung auf einer Reise in China halbtot in einer Hütte liegend, hat ihm jemand gesagt er solle doch in der Schweiz die biodynamische Landwirtschaftsausbildung machen. Er hatte diese nun auf dem Hof Schürli in Steg begonnen und während des ersten Jahres nach Menzingen, Oberbrämen gewechselt. Thomas hatte die biodynamische Ausbildung bereits vor zwei Jahren in Steg begonnen, wechselte aber in das neue Modell und begann in der Klasse G von Neuem.

Als Erwachsener diese Ausbildung zu machen ist wie eine geistige Wiedergeburt. Ich fühle mich im wahrsten Sinne des Wortes geerdet und bin stolz darauf mit meinen Händen zu arbeiten. Ich betrachte die Welt um mich herum mit neuen Augen. Der Boden auf dem ich früher stand und auf den ich nie herab blickte hat sich in ein unheimlich komplexes Lebewesen verwandelt welches es zu pflegen und schützen gilt. Ich hätte nie erwartet dass ich einmal etwas in meinem Leben machen werde wo ich eine solche Zufriedenheit und Genugtuung schöpfen kann und,  dass Geld an sich komplett irrelevant geworden ist für mich im Leben. Ich bin dankbar eine Arbeit machen zu dürfen wo ich weiss, ich tu etwas Positives für die Welt. 

 

Ich erlebe wie viel Verständnis verändern kann.

Simone Surber 28 hatte einmal Pharmaassistentin gelernt. Lebte und arbeitete dann aber viele Jahre auf einem Betrieb in den Bergen im Tessin. Jetzt will sie es genau wissen. Ihr erstes Lehrjahr hat sie auf dem Biohof in Kehrsiten gemacht.

Bei meiner Arbeit erlebe ich täglich wie vielschichtig unsere Welt, ja das Leben im Ganzen ist und wie viel Verständnis verändern kann. Deshalb bereue ich auch in den strengen Tagen meinen gewählten Weg nicht, sondern bin von Dankbarkeit erfüllt über die Gelegenheit an dieser Ausbildung teilzunehmen. Denn neben dem nötigen Fachwissen vermittelt diese mir Bewusstsein, lehrt mich genau hinzuschauen und Fragen zu stellen, anstatt Antworten zu erzwingen!!!

Sie ist für mich die logische Konsequenz auf alles bisher erlebte, baut darauf auf und krempelt auch manches um.

  

Ein völlig anderes Lebensgefühl

Reto Oertli, 32, hatte ursprünglich Elektromonteur gelernt.  Kam viel in der Welt herum. War zuletzt Koch in Zürich und lebte und arbeitete nach den Regeln der Badhavadgitta. Er begann jetzt seine Ausbildung auf dem FiBL- Hof in Frick.

Dieses erste Jahr der Ausbildung, war ein Jahr vieler neuer Erfahrungen und Transformationen. Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl, auf einem Bauernhof zu arbeiten, als sonst wo. Wo ich vorher viel drinnen arbeitete, arbeite ich plötzlich nur noch draussen. Wo vorher keine Tiere waren, waren auf einmal 24 Kühe mit Kälbern, 10 Schafe mit Lämmern und 8 Wollsauen. Das Gefühl, welches man bekommt, mit der Natur und dem Leben verbunden zu sein, ist für mich sehr wertvoll und ich bin dankbar, dass ich das erleben darf. Es war für mich ein gutes Jahr mit vielen guten Erinnerungen, auch wenn es für mich nicht wie gewünscht zu Ende ging. Da ich einen Unfall hatte und den letzten Monat nicht mehr arbeiten konnte.

 

Was Suppe“ ?

David Jacobsen 29, im Zürcher Oberland aufgewachsen und in die Schule gegangen, liebte in der Schule den Gartenbauunterricht. Interessierte sich auch von klein auf für Vogelstimmen und alles was kreucht und fleucht.  Hat auch in sozialen Institutionen gearbeitet. War bis letztes Jahr aber dann professioneller Basketball Trainer, auch in Israel, hat nun auf dem Gemüsebetrieb Landwirkstatt in Rheinau das erste Ausbildungsjahr begonnen. Auch er wurde Vater in seinem ersten Jahr.

Mein erstes Lehrjahr war super. Oder „Was, Suppe ?“ wie Antonio mein Mitarbeiter im Gemüsebetrieb jeweils auf jedes Super von mir zu antworten pflegte. Es war sehr interessant auf einem Betrieb zu arbeiten, der zu 100% von den landwirtschaftlichen Erzeugnissen lebt und es täglich darauf ankommt die Biologisch-dynamische Landwirtschaft auch wirtschaftlich erfolgreich praktizieren zu können. Ich lernte so viele Zusammenhänge kennen und verstehen. Zum Beispiel den immensen Einfluss, den das Wetter auf den Marktpreis haben kann. Obwohl ich froh bin ein Jahr im Gemüse verbracht zu haben,  freue ich mich jetzt auf die Arbeit mit den Tieren.

 

Andres Wickli  47,  lernte Zimmermann arbeitete an vielen Orten und in vielen Betrieben, führte später einen selbständigen Handwerksbetrieb: Montagen, Möbelbau, Restaurieren und Innenausbau. Während eines Besuches und der Mitarbeit auf einem Bergbetrieb eines Jugendfreundes, der selbst, vom Hochbauzeichner zum Landwirt, dann zum Architekten und schliesslich zum Bergbauern mutierte, erinnerte er sich an seinen eigenen ursprünglichen Plan, das Leben mit und in der Natur kennen zu lernen. Dieser Freund hatte vor vielen Jahren, um Bauer zu lernen unter anderem zwei Lehrjahre auf biodynamischen Höfen gemacht, eines in Bäretswil bei Martin Ott und eines bei Hans Braunwalder in Dreien. Andres Wickli erfüllt sich nun seinen Traum und begann die biologisch dynamische Landwirteausbildung in Esslingen. Er begegnete da in der Ausbildung nun dem ehemaligen Lehrer seines jüngeren Bruders, der damals zu „ Du Herr Ott „ ( so nannte man den ) in die erste Klasse ging.